privatpraxis für prävention und therapie
fachpraxis für osteopathie
Stefan Schmitt MSc
Master of Science Osteopathie
Frank Millen HP
Heilpraktiker Osteopathie IFAO

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Unsere Praxisräume

Das Osteopathie-Modell für Erwachsene und Sportler

Information zur Osteopathie

Bei der Befunderhebung und Behandlung von Schmerz-Zuständen stößt man regelmäßig an Grenzen. Der Ort des Schmerzerlebens und der Ort der Schmerzentstehung liegen dabei häufig weit voneinander entfernt. Dies gilt sowohl für Schmerzzustände der Wirbelsäule, die am Rücken empfunden werden, als auch für ihre Ausstrahlungen in Arme und Beine. In der Brustregion und den Bauchorganen liegen oftmals die Ursachen für Bauch- oder Rücken- und Kopfschmerzen.

Um dies verstehen zu können, muss man sich vor Augen halten, dass die Entwicklung von Strukturen innerhalb eines Embryos auf dem genetischen Bauplan beruht, der mit der Befruchtung zum Tragen kommt. Alle Spezialisierungen auf bestimmte Aufgaben sind hier angelegt. Von außen wird das sich entwickelnde Individuum nur noch ernährt. Keinerlei Grenzen bestehen in diesem Organismus. Jede Veränderung der äußeren Bedingungen führt zu Reaktionen auf allen Ebenen. Im Positiven wie im Negativen.

Die Art und Weise, wie sich Unregelmäßigkeiten in der Funktion z. B. der Bauchorgane auf den ganzen Menschen auswirken können, hängt immer vom Individuum ab. Es lässt sich keine allgemein gültige Definition aufstellen, um Symptome der Ursache zuzuordnen. Gleichwohl gibt es natürlich Häufungen, wie Organsysteme auf bestimmte funktionelle Störungen reagieren. Daneben gilt:

Das Symptom kennt die Ursache nicht!

Es ist die funktionelle Störung, die osteopathischen Behandlungsansätzen zugänglich ist, und zwar so lange sich die Anpassungsvorgänge innerhalb anatomischer und physiologischer Grenzen bewegen, d. h. so lange kein Tumorgeschehen oder eine Zerstörung von Funktions-Einheiten, wie z. B. bei der Arthrose der Gelenke oder Leberzirrhose, vorliegt.

Die Veränderung innerhalb der Funktionseinheiten beginnt in der Regel mit einem Verlust an Mobilität. Dadurch ändert sich die Ernährungslage der Gewebe auf zellulärer Ebene, was wiederum zu weiteren Beweglichkeitsverlusten und Spannungen führt.

Wird dieser Kreislauf nicht durchbrochen, haben die dem Körper eigenen Regenerations- und Selbstheilungskräfte keine Chance, einer strukturellen Anpassung entgegen zu wirken. Hier setzen die osteopathischen Methoden an, um die Mobilität wiederherzustellen. Therapieziel ist immer die Erhaltung der Anpassungsfähigkeit und die Umkehrung umkehrbarer Prozesse.

Gesundheit ist so gesehen nicht das Fehlen von funktionellen Beeinträchtigungen, sondern die Kraft mit ihnen umzugehen und sie im Rahmen der Anatomie und Physiologie zu kompensieren.

In der Osteopathie wird diesem Umstand dadurch Rechnung getragen, dass neben der Untersuchung der Bereiche, in denen die Symptomatik zu spüren ist, auch der Zustand der Statik, als Basis der Körperstabilität sowie die Bauchorgane, bezogen auf ihre Beweglichkeit und die Spannungs-Verhältnisse des Bindegewebes geprüft und nötigenfalls behandelt werden. Das Bindegewebe ist der Ort, an dem alle Informationen, die zwischen den Zellen ausgetauscht werden, zu einer Reaktion führen. Für die einzelne Zelle gibt es nur Leben oder Tod. Reaktionen auf Veränderungen der äußeren wie der inneren Faktoren sind dem Bindegewebe vorbehalten. Als Schaltstelle zwischen Gesundheit und Krankheit ist das Bindegewebe die Tür, die es zu öffnen gilt, um auf der untersten und wichtigsten Kommunikationsebene etwas zu bewirken.

Insofern behandelt die Osteopathie keine Symptome oder Krankheiten, sondern verhilft dem Körper durch das Aktivieren seiner Regeneration zur Selbstheilung.

Zur Prävention wie zur Therapie ist es möglich, diese Form der Behandlung auf privater Basis in Anspruch zu nehmen.

Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Thematik haben, stehe ich für Auskünfte zur gerne Verfügung.